Die Druckerei

Die Firma Olscher besteht seit ca. 18 Jahren und ist spezialisiert auf Trauerdrucksachen.

Um die Qualität unserer Drucksachen auf einem sehr hohen Niveau zu gewährleisten, ist unser Betrieb mit den entsprechenden Druckmaschinen, Rechnern und der notwendigen Software ausgestattet.

Unsere Mitarbeiter sind alle seit vielen Jahren im graphischen Gewerbe tätig und bringen eine umfassende graphisch-typografische Ausbildung mit.

Unsere Motivvorlagen für Bildchen und Trauerkarten/briefe stammen allesamt von namhaften Verlagen (Peka, Schwojer, Ettal, Mayspies, Rössler) und sind deshalb, was die Papier-, Kartonqualität sowie den Vordruck betrifft, von sehr hohem Standard.

 

Geschichte

Sterbezettel oder Totenzettel gibt es seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Brauch kam zuerst im heutigen Gebiet der Niederlande auf. Diese Bildprentjes wurden, wie heute auch noch, während oder unmittelbar nach der Beerdigung den Trauergästen übergeben.

Von den Niederlanden aus breitete sich der Brauch über das ganze, vornehmlich katholische Europa aus. Ursprünglich enthielten die Totenzettel den Namen, das Geburts- und Sterbedatum, den Geburts- und Sterbeort. Später wurden auch Beruf, Hinweise auf die Familie und Ehepartner sowie Todesursache vermerkt, ebenso wie Ehrungen und Auszeichnungen.

Die Bezeichnung Totenbilder oder Sterbebilder wurde erst eingeführt, nachdem die Rückseite mit Heiligen- oder Andachtbildern versehen wurde. Mit der Erfindung der Fotografie finden sich auf Sterbezetteln auch Abbildungen der Verstorbenen. Neben den Daten fanden sich früher oft Fürbitten, dass der Leser für die Seelen der Dahingegangenen beten solle. Heute fehlen diese Fürbitten fast vollständig, der Grundgedanke ist die Erinnerung.